Trike-Touren im Montefeltro und der Toskana

Wir suchten ein Tourhotel, welches es ermöglicht, sowohl Touren an die Adria, als auch in die Toskana zu machen, ohne große Strecken zurücklegen zu müssen. Im Internet wurden wir dann fündig, die Wahl fiel auf das:

Hotel PIAN del Bosco, "Waldlichtung".

Das Hotel ist unter deutscher Leitung, was natürlich verschiedene Dinge erleichtert.

Essen und Trinken sind hervorragend, das Personal freundlich und hilfsbereit und das Ganze noch kostengünstig, was will man mehr?

Michael, der Inhaber des Hotels, stellt auf Wunsch Tourenpläne, mit Touren in verschiedenen Längen mit Beschreibung zur Verfügung.

Impressionen der Hotelanlage Pian del Bosco, unser Tourhotel für tolle Trike-Touren.

Das Hotel ist einmalig in die Natur integriert. 

Sämtliche Gerichte werden frisch zubereitet.

Alle Zutaten kommen von regionalen Lieferanten.

Eine Besonderheit sind die Pizzen, welche einen hauchdünnen Boden haben und mit der Schere geschnitten werden.

Viele einheimische Bürger kommen zum Pizzaessen.

Das Hotel bietet viel Platz, um frisch zubereitete Speisen im Freien zu genießen.

Hier einige Impressionen von Hotel Pian del Bosco. Bitte mit der „Maus“ über das Bild fahren.

Hier noch ein paar Bilder von unseren ersten Trike-Touren. Videos folgen dann später.

Wer Kurven, Berg und Tal, Wiesen und Wälder liebt, ist hier richtig. 

Ferner gibt es sehr viel zu entdecken und zu besichtigen. Nach Rimini sind es 30 km, wenn man ans Meer möchte. Wir waren 14 Tage im Hotel Pian del Bosco und sind verschiedene Trike-Touren gefahren, über welche wir auf den nächsten Seiten berichten. Trike-Touren im Montefeltro zu fahren, bedeutet, auf kurvigen, oft mit Gefälle von deutlich über 12 % und natürlich auch bergwärts mit entsprechenden Steigungen zu fahren. Das ganze Gebiet ist nicht so überlaufen, wie andere Regionen in Italien. Unsere Trike-Touren führten uns nach Urbino. Um dort alles zu besichtigen, reicht ein Tag nicht aus. Zweimal waren wir in San Leo, Trike-Tour vom Hotel nach San Leo ist mit ca. 25 Kilometern relativ kurz, sodass man sich in Ruhe umschauen kann. Eine andere Trike-Tour führte uns nach San Agata auf den Markt. Nach dem Besuch des Marktes, haben wir die Burg besucht. Auch den geschichtsträchtigen Ort Pennabilli haben wir besucht. Penna und Billi wurden 1350 mit dem Friedenstein am Marktplatz zusammengeschlossen. Es stehen sich zwei Felsen im Abstand von ca. 1 Kilometer gegenüber. Auf dem einen war eine Burg, auf dem anderen eine Kirche. Ein Rundgang durch die Stadt ist sehr zu empfehlen. Auf unseren Trike-Touren sind wir fast ausschließlich auf Nebenstraßen gefahren, daher haben wir auch mehrere Pässe passiert. Eine weitere Trike-Tour, welche Michael, der Inhaber des Hotels, ausgearbeitet hatte, führt uns vorbei an San Leo nach San Marino und weiter auf der Höhe entlang der Adriaküste bis Gabicce-Mare – ein Traum von einer Trike-Tour. Der Rückweg führte uns noch einmal an Urbino vorbei und über Pennabilli zurück ins Hotel. Natürlich sind wir auch mal einfach losgefahren, um Land und Leute kennenzulernen.

Das Montefeltro ist eine historische Landschaft im Toska-Emilianischen Apennin. Sie gehört heute zu den Regionen Emilia-Romagna, Toskana und Marken. Sie grenzt an die Republik San Marino. Der Name stammt von mons feretri(us), dem antiken Namen des Berges, auf dem sich Stadt und Festung San Leo befinden.[1]

Das Montefeltro entspricht dem Territorium der alten Diözese Montefeltro, zu der auch San Marino gehört. Bischofssitz war zunächst San Leo, seit 1572 ist es Pennabilli.[2]

Hauptorte des Montefeltro sind San Leo und Pennabilli sowie die Verwaltungssitze Carpegna und Novafeltria. Höchster Berg ist der Monte Carpegna (1415 Meter).[1]

Im Mittelalter spalteten sich die örtlichen Machthaber, die Grafen von Carpegna, in verschiedene Familienstämme auf: das Haus Carpegna, das Haus Malatesta (mit Stammsitz Pennabili, später Herren von Rimini) und das Haus da Montefeltro (später Grafen und Herzöge von Urbino).

Seither gehörten die Orte des Montefeltro überwiegend zu wechselnden Herrschaften, unter anderem zum Fürstentum Carpegna, dem Herrschaftsgebiet der Malatesta, dem Herzogtum Urbino und anderen kleineren Territorialherren, bis die Marken insgesamt wieder in den Kirchenstaat integriert wurden.[2] Zahlreiche Burgen, Kastelle und Stadtbefestigungen zeugen von den territorialen Konflikten dieser Zeit.

Quelle:Wikipedia

Der Marktplatz von Pennabilli im Hintergrund die Festung mit Bergkreuz von Billi