Trike-Tour vom Hotel Pian del Bosco nach Urbino
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Urbino [urˈbiːno] ist eine italienische Gemeinde (comune) mit 13.849 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024) in der Provinz Pesaro und Urbino, Region Marken. Sie ist Sitz der römisch-katholischen Erzdiözese Urbino-Urbania-Sant’Angelo in Vado.
Urbino ist wegen seiner Architektur und Kulturgeschichte Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.[2] In der Renaissance erlebte die Stadt eine Blütezeit, in die unter anderem auch die Gründung der Universität (1506) fiel. Der bedeutendste Herrscher des Herzogtums Urbino war Federico da Montefeltro, der aus dem Hof von Urbino eines der wichtigsten Zentren der italienischen Hochkultur zur Zeit der Renaissance machte. Urbino trägt den Ehrentitel einer Stadt.
Geographie
Die Kleinstadt liegt in Luftlinie etwa 30 km südwestlich von Pesaro auf der orografisch linken Seite des mittleren, vom Fluss Metauro durchflossenen gleichnamigen Tales, auf einem kleinen Hügel am Rand des nördlichen Apennins auf 485 m s.l.m.[3]
Das Gemeindegebiet erstreckt sich auf über 228 Quadratkilometer und umfasst neben dem Gemeindesitz in Urbino weitere 14 Fraktionen: Ca’ Mazzasette, Canavaccio, Cavallino, Coldelce, Forcuini, La Marcella, La Torre, Paganico, Pozzuolo, Pieve di Cagna, Repuglie, Scotaneto, Schieti, Trasanni.
Geschichte
Die kleine römische Stadt Urbinum Mataurense (deutsch: Die kleine Stadt am Fluss Mataurus) wurde im 6. Jahrhundert in der Zeit der Gotenkriege zu einer wichtigen strategischen Festung, im Rahmen dieser Auseinandersetzungen 538 durch Belisar erobert und fortan häufiger durch den byzantinischen Historiker Prokopios erwähnt. Obwohl Pippin Urbino dem Papst verkaufte, bestanden stets Unabhängigkeitsbestrebungen der Stadt.
Antonio von Montefeltro († 1184?), Burgherr zu Montecopiolo und San Leo, wurde 1155 von Kaiser Friedrich Barbarossa zum Reichsvikar für Urbino (als vom Kaiser beanspruchtes Territorium in Reichsitalien) ernannt. Sein Sohn Montefeltrano I. (ca. 1135 – 1202) wurde ebenfalls Reichsvikar in Urbino und vermutlich zum Grafen von Montefeltro erhoben. 1213 wurden zwei seiner Söhne von Kaiser Friedrich II. mit der Grafschaft Urbino belehnt. Das Stadtwappen ist bis heute das Familienwappen der Montefeltro, ergänzt um den Reichsadler. Die Grafen übten Druck auf die Stadt aus, was 1228 zu einer Rebellion der Bewohner führte, die sich mit den Einwohnern von Rimini zusammenschlossen und die Herrschaft über die Stadt 1234 vorübergehend wiedererlangten. 1384 unterstellte sich auch die Stadt Gubbio, im Kampf mit ihrem Bischof dem Montefeltro. Das Haus Montefeltro stieg 1443 infolge der Erhebung durch Papst Eugen IV. zu Herzögen von Urbino auf.
Quelle:Wikipedia
Urbino